Freitag, 7. Dezember 2007

ansatz in next.design

unser kurs next.design geht auf die suche nach designthemen von morgen,
übermorgen und danach. die veranstaltung ist aber auch anspruch in sich:
designansätze zuentwickeln, die merkmale des neuen, des zukünftigen,
kommenden und damit auch des relevanten aufweisen.wir suchen die
grenzen des design, die übergänge zu anderen fachgebieten, wir suchen
neue aufgaben für design.

dabei geht es um soziale und ökologische themen, es geht um technische
und ökonomische themen. wir versuchen den blick ‚quer‘ durch die problemfelder
um sie zu neuen lösungsansätzen zu verbinden.

wir wollen dabei den offensichtlichen anspruch der veranstaltung im bereich
digitaler, vernetzter, technischen umgebungen um medienunabhängige inhalte
und anwendungen erweitern. also nicht die frage nach einem anderen medium,
sondern nach einem anderen ahema, einem anderen, sinnstiftenden
betätigungsfeld des designs.

die veranstaltung sucht jedoch nicht nur neue inhalte (das design sucht seine
eigenen produkte und themen), wir fragen auch nach neuen formalen horizonten,
wohin entwickeln sich designtrends und wie entstehen diese. aus welchen quellen
entwickeln sich neue, überraschende designansätze?

die veranstaltung hat damit durchaus einen experimentellen charakter. eine gute
portion freiheit sucht im ergebnis jedoch eine konkrete position des einzelnen.
als dokumentation (über einen ort, eine person, ein thema), als produkt (-idee),
als experiment (erfahrung), als installation, als modell, als ...


wir sind von beginn an gefordert, die recherche und den entwurf (als skizze,
montage, modell, etc.) parallel zu formen, als netzwerk unseres kreativen
prozesses zu begreifen. das ziel der veranstaltung ist daher nicht zuletzt auch
eine positionsbestimmung für uns. es ist auch die frage nach unserer bewussten
reflektion dessen, was das thema design an herausforderungen in der zukunft
anbietet.

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